Yucca recurvifolia SALISBURY 1806
Y. recurvifolia ist mittlerweile zum nomenklatorischen Zankapfel zwischen den Systematikern geworden.
Engelmann stellte sie bereits 1873 als Varietät zu Yucca gloriosa. Kew akzeptiert nur Yucca gloriosa var. tristis CARRIÈRE 1860, was vemutlich für alle Yuccaliebhaber sehr gewöhnungsbedürftig sein dürfte, denn recurvifolia kennt jeder, weshalb ich auch zunächst bei diesem Namen bleibe.
Zur Zeit habe ich 2 verschiedene Formen im Beet:
Abb. rechts und unten: breitblättrige einstämmige Form
Abb. rechts: der zweite recurvifolia-Typ ist stärker spros- send und deutlich schmalblättriger. Importpflanze aus Spanien.
'Hinvargas' war zunächst als "Margaritaville" in den Sammlungen, bevor sie ihren jetzigen Sortennamen bekam.
Sie war schon immer sehr schwer zu bekommen, weshalb sie bei mir sicherheitshalber immer noch im Topf kultiviert und im Kalthaus über- wintert wird.
Eine Auspflanzung ist mir einfach zu riskant, zumal einige panaschierte recurvifolias im Beet stark geschwächelt haben.
Eine Folge der heute üblichen Meristemver-mehrung?
'Lemon Sun' ist eine Selektion von Sascha Weißbeck mit einer sehr markanten Panaschierung.
Anfangs lief sie unter der Bezeichnung SW-09-002.
'Monca' war anfangs als "Banana Split" erhältlich.
Das rechts abgebildete Exemplar saß 2 Jahre im Beet, war aber so pilzanfällig, dass ich es wieder aus dem Beet genommen habe. Der jährliche Blattverlust durch Pilzbefall war höher als der sommerliche Zuwachs.